Volkswagen weiter mit drei Race Touareg vorn
Mit einem Etappensieg sowie einem zweiten und fünften Platz behauptete Volkswagen gestern (12.1.2009) bei der Rallye Dakar die dreifache Führung in der Gesamtwertung. An der Spitze liegt weiter Carlos Sainz mit Beifahrer Michel Périn vor Mark Miller und Ralph Pitchford. Position drei belegen Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz.
Nach neun Etappen nähert sich VW damit dem historischen Ziel, die Dakar als erste Mark mit einem Dieselfahrzeug zu gewinnen. Joan Roma als letzter von vier gestarteten Mitsubishi-Werkfahrern folgt im Racing Lancer mit einer Stunde Rückstand auf Rang vier. Robby Gordon liegt nach einem 3. Platz in der gestrigen Tageswertung auf Tabellenplatz 5. Der vierte Volkswagen Race Touareg mit dem rein deutschen Duo Dieter Depping und Timo Gottschalk belegt den zehnten Platz in der Gesamtwertung.
Den Tagessieg in der Motorradklasse holzte sich der Niederländer Frans Verhoeven auf KTM. Die Tabelle führt weiterhin Markenkollege Marc Coma an. Ihm folgen Yanaha-Fahrer David Fretigne und Cyril Despres (KTM). An der Spitze der Lkw-Wertung stehen zwei russische Kamaz vor dem Ginaf von Gerard De Rooy.
Bei den Quads feierte der führende Tscheche Josef Machacek (Yamaha) seinen vierten Tagessieg. Platz zwei belegte der Argentinier Marcos Patronelli (Can-Am), der auch Zweiter der Gesamtwertung ist. Dritter in der Tabelle ist der polnische Yamaha-Pilot Rafal Sonik.
| Den gestrigen Tagessieg holten sich Carlos Sainz und Beifahrer Michel Périn im Volkswagen Race Touareg. | |
| Marc Coma auf KTM führt in der Motorrad-Wertung. |
Per Mausklick auf den Spuren von Volkswagen
Fans der Marke Volkswagen können den Weg der vier Race Touareg bei der Rallye Dakar (3. – 18. Januar 2009) per Mausklick im Internet beobachten. Auf www.volkswagen-motorsport.com kann das Signal des Satelliten gestützten Systems Iritrack verfolgt werden. Auf der Website von VW finden sich außerdem tagesaktuell Berichte, Fotos, Audio-Dateien und Videos aus Südamerika.
Herzstück von Iritrack ist ein kleiner Transponder, der vom Rallye-Organisator A.S.O. zum Start für jedes Fahrzeug ausgegeben wird. Mit ihm kann die Rennleitung jederzeit die Position und Geschwindigkeit der insgesamt 530 Teilnehmer ermitteln.
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